Geschafft

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Die Durchfahrt war haarsträubend und extrem knapp. Direkt hinter der ersten Brücke hat uns wieder die Strömung erfasst und in die Böschung gedrückt. Unter der Eisenbahnbrücke kurz dahinter war es dann so knapp, dass wir gerade einmal geschätzte zwei Zentimeter Platz hatten zwischen dem Fahrhebel und der Brücke!

Hinter der Brücke ist ein Anleger, wo man sich erst einmal erholen kann und außerdem zwei Stunden warten muss, bis das Wasser wieder ausreichend gestiegen ist, damit man ausreichend Tiefgang für die weitere Kanalpassage hat.

Die Eisenbahnbrücke ist deshalb so tückisch und gefürchtet, weil Boote mit der Höhe des Bummlers nur beim niedrigsten Wasserstand der Ebbe durchfahren können. Direkt danach kommt wieder die Flut, und zwar schnell - pro Minute steigt der Wasserstand um einen Zentimeter, Wenn man unter der Brücke festhängt, kommt man nicht mehr zurück, und nach spätestens drei Stunden läuft das Boot voll Wasser.

Dort mussten schon Boote mit dem Autokran aus dem Wasser gezogen werden.

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