Für alle DDR-Bürger, die sich keinen Wohnanhänger leisten konnten oder wollten bzw. aufgrund der langen Wartezeiten nicht zum Zuge kamen, bot der Berufskraftfahrer Gerhard Müller aus dem sächsischen Limbach-Oberfrohna ab 1978 eine echte Alternative an.
Das von ihm in der heimischen Garage entworfene Autodachzelt konnte ganz einfach auf dem Dach des Trabant befestigt werden und bot in luftiger Höhe einen trockenen Schlafplatz für zwei Personen. Die sogenannte "Villa Sachsenruh" war innerhalb von wenigen Minuten auf- bzw. abgebaut und konnte problemlos über eine auf der Anhängerkupplung befestigte Leiter erreicht werden.
Auch heute noch gibt es diverse Anbieter für Autodachzelte, die sich nach wie vor einer gewissen Beliebtheit erfreuen.